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BU-Versicherer: Antragsablehnungen nehmen zu
Knapp 823.000 Anträge auf Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung wurden im Jahr 2014 gestellt, davon wurden 776.000 Verträge am Ende abgeschlossen. Das ist eine Annahmequote von immerhin 94 Prozent.
BU-Versicherer: Antragsablehnungen nehmen zu
BU-Versicherer: Antragsablehnungen nehmen zu
Berlin, 19.Februar.2016 - [DPR] Veröffentlicht wurden diese Zahlen vor wenigen Tagen vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Er will damit belegen, dass ein häufiges Vorurteil gegen die Berufsunfähigkeitsversicherung – die Ablehnung des Versicherungsantrags aufgrund von Risikofaktoren – nicht haltbar ist. Auf den ersten Blick erscheinen die Zahlen sehr positiv. Doch schon jetzt wird Kritik laut, denn viele Versicherungsexperten können diese Angaben aus ihrer Erfahrung heraus nicht nachvollziehen.

GDV legt positive Zahlen vor
Die Zahlen des Versicherungsverbands sind durchaus positiv. Wenn 94 Prozent der Versicherungsanträge von den Gesellschaften positiv beschieden werden, müssen lediglich sechs Prozent der Interessenten mit einer Ablehnung rechnen. Dieser Anteil erscheint auf den ersten Blick weitaus geringer, als man aus der Fachpresse immer wieder entnehmen kann. Hier wird nämlich kolportiert, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung nur für junge und gesunde Versicherte abschließbar ist. Ältere Antragsteller oder Kunden mit Vorerkrankungen finden nahezu keinen Versicherungsschutz oder müssen mindestens mit sehr hohen Versicherungsprämien rechnen. Wie also erklärt sich die offensichtliche Abweichung der positiven GDV-Zahlen von den Einschätzungen der Versicherungsexperten, die eine so hohe Annahmequote zwar gerne glauben möchten, aber aus ihrer täglichen Praxis nicht bestätigen können?

Zwei wichtige Gründe für Ablehnungen
Die Gründe für eine Antragsablehnung liegen einerseits häufig darin, dass der ausgeübte Beruf zu den nicht-versicherbaren Tätigkeiten gehört. Obwohl die Versicherer die Einteilung der versicherbaren Berufe in Risikogruppen in den letzten Jahren immer wieder angepasst haben, gibt es immer noch einzelne Tätigkeiten, die kaum zu versichern sind. Den Versicherern ist bei diesen Tätigkeiten das Risiko zu groß, dass eine Berufsunfähigkeit eintreten könnte und dass sie somit leisten müssten. Andererseits werden Versicherte mit Vorerkrankungen ungern angenommen. Wer gesundheitlich nicht ganz in Ordnung ist, hat tendenziell ein höheres Risiko, berufsunfähig zu werden. Vorerkrankungen können die Ursache für eine Berufsunfähigkeit sein, doch es können auch weitere gesundheitliche Beschwerden hinzu kommen. Deshalb sind die Versicherer bei solchen Antragstellern sehr vorsichtig und verlangen mindestens einen Risikozuschlag, um sich finanziell gegen das drohende Risiko abzusichern.

Abweichende Einschätzungen fordern Gründe
Angesichts der neuen GDV-Zahlen ist es mindestens interessant zu sehen, dass die Meinungen von Versicherungsexperten im Vergleich zu den Fachleuten der GDV offenbar stark abweichen. Das lässt vermuten, dass sich in der Praxis ein anderes Bild ergibt als es die Zahlen der GDK in der Theorie belegen. Letztlich sind Gründe gefordert, warum Theorie und Praxis so weit auseinander liegen. Die Ursache könnte in der Wahrnehmung der Betroffenen begründet sein. Wenn ein Antrag auf Abschluss der wichtigen Berufsunfähigkeitsversicherung abgelehnt wird, hat das für den Versicherten immer ein größeres Gewicht als die nackten Zahlen der Statistiker, denn er bleibt dann am Ende ohne einen elementaren Versicherungsschutz.

Katharina Krech - Kauffrau für Versicherungen und Finanzen (IHK) von transparent-beraten.de sagt zu diesem Thema:
„Oftmals ist es so, dass wenn ein Kunde anruft und eine BU abschließen möchte, schon beim Erstkontakt durch Fragen festgestellt werden kann, ob er überhaupt aufgrund seines Gesundheitszustandes versichert werden kann.
Erfahrungsgemäß muss man tatsächlich sagen, dass es gerade bei älteren Menschen oftmals schwer ist eine BU so durch zu bringen, wie sie es gerne hätten. Das liegt meistens daran, dass sie schon einige Krankheiten hatten oder haben. Nichts destotrotz gibt es bestimmte Versicherer, die trotz Krankheiten Personen versichern, natürlich dann gegen einen Aufschlag. Eine andere Möglichkeit wäre, dass wenn die Person wirklich zu Krank ist für eine BU, man auf andere Produkte wie zum Beispiel eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung ausweicht.“


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Autor: Mario Müller erschienen: 19.02.2016 [pdf-download]



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